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1309

Im Vertrag von Soldin erhält der Deutsche Ritterorden Pomerellen. Markgraf Waldemar von Brandenburg verzichtet gegen eine Zahlung von 10000 Mark Silber auf seine Anrechte in Pomerellen.

1312

Der Deutsche Ritterorden erwirbt das Land Schlochau.

1317

Markgraf Waldemar tritt Herzog Wartislaw IV von Wolgast die Länder Stolp, Schlawe und Rügenwalde ab.

1319

Garz auf Rügen wird erstmals als Stadt erwähnt. 

Witzlaw II. von Rügen verkauft für 1000 Wendische Mark der Stadt Stralsund seine Münze, unter Vorbehalt des Rückkaufs innerhalb von 20 Jahren.

1323

König Ludwig überträgt nach dem Aussterben der Askanier seinem Sohn die Mark Brandenburg mit den Herzogtümern Stettin und Demmin.

1325

Am 8.11. stirbt Fürst Wizlaw III. von Rügen erbenlos. Nach einem dreijährigen Erbfolgestreit kommt das Fürstentum Rügen zu Pommern.

1329

Der Deutsche Ritterorden erwirbt das Land Bütow.

1338

Auf dem Reichstag zu Frankfurt am Main erhält Herzog Barnim III. die Reichsfreiheit für Pommern-Stettin, muss aber die Eventualerbfolge Brandenburgs akzeptieren.

1341

Die Bürger von Stolp lösen sich selbst aus der Verpfändung an den Deutschen Ritterorden aus und bleiben bei Pommern. 

Hochmeister Dietrich von Altenburg verleiht der Stadt Lewinburg (Lauenburg) Kulmer Stadtrecht.

1348

Kaiser Karl IV. belehnt die pommerschen Herzöge mit Pommern und Rügen als reichsunmittelbarem Herzogtum und hebt die Eventualerbfolge Brandenburgs auf.

1352

Die ersten Wallfahrten zum Gollen bei Köslin werden unternommen.

1354

Im Vertrag von Oderberg erhält Pommern die östliche Uckermark.

1356

Das Bistum Cammin muß die herzogliche Schutzherrschaft anerkennen. 

Bischof Johann I. wird erster herzoglicher Rat.

1363

Kaiser Karl IV. heiratet in Krakau Elisabeth von Pommern, Tochter Herzog Bogislaws V. von Stolp.

1367

Am 19.11. schließen sich die Städte Lübeck, Rostock, Wismar, Stralsund u. a. in der Kölner Konföderation zum Krieg gegen König Waldemar IV von Dänemark und Norwegen zusammen.

1368

Markgraf Otto der Faule von Brandenburg muss im Frieden von Dramburg das Land Deutsch-Krone an König Kasimir von Polen abtreten.

1370

Im Frieden von Stralsund (in der Kirche St. Nikolai geschlossen) muss König Waldemar IV. von Dänemark der Hanse die Handelsfreiheit in ganz Dänemark zugestehen.

1372

Am 8.6. wird das Herzogtum Wolgast geteilt. Die Herzöge Wartislaw VI. und Bogislaw VI. erhalten Wolgast, Bogislaw V Stolp. Teilung des Restherzogtums Wolgast. Bogislaw VI. erhält Rügen, Barth und Stralsund, Wartislaw VI. Wolgast, Usedom und Greifswald.

1377

Am 22.7. schließt Kaiser Karl V. mit seinen Schwagern, den hinterpommerschen Herzögen, und Bischof Philipp von Cammin ein Landfriedensbündnis.

Durch ein verherendes Feuer brennt fast die gesamte Stadt Anklam nieder. Nur die Marienkirche und einige Häuser in der Nähe der Kirche überstehen die Feuersbrunst.

1386

Der Hochmeister des Deutschen Ritterordens, Konrad Zöllner von Rothenstein, schließt mit den Herzögen Wartislaw VII. und Bogislaw VIII. in Lauenburg ein Verteidigungsbündnis gegen Polen.

1396

Herzog Erich von Pommern wird nach seiner Wahl in Norwegen auch von Dänemark und Schweden zum König gewählt. Er ist Mitregent der Königin Margarete.

 


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