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MYTHEN UND SAGEN

 
Der Schatz im Teufelsberg
 
Einen Kilometer südlich von Lassan liegt der Teufelsberg. Darin soll ein großer Schatz vergraben liegen. Eifersüchtig bewacht der Teufel ihn. In der Johannisnacht aber, zwischen 12 und ein Uhr, leuchtet das Gold auf. Wer dann schnell und Lautlos nachgräbt, kann die Schätze heben.
Sieben Studenten sahen in der Johannisnacht das flammende Gold. Sofort begannen sie zu graben. Bald stießen sie an eine schwere goldenen Wiege. Die Burschen hatten sie schon bis auf die Gängel freigeschaufelt, als es plötzlich taghell wurde. Ein feuriger Wagen, mit sechs Gösseln bespannt, fuhr vorbei. Der Teufel selber lenkte ihn. Er zeigte auf einen der Schatzgräber "Der im roten Rock ist mein!" "Nein!" schrie der Student erschrocken auf. Im selben Augenblick sank die Wiege in die Erde zurück, der Teufel verschwand, es ward finstere Nacht. Wohl hat später noch mancher nach dem Schatz gegraben, aber niemand hat ihn mehr fionden können.
 
Quelle: Aus Pommerns Sagenwelt 2. Peenemünde: Axel Dietrich Verlag 1994.    

 


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