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„Wer zählt die Völker, nennt die Namen, die gastlich hier zusammenkamen“ (Schiller).

Lutz Mohr: GST MarineschuleLutz Mohr hat sie gezählt. Es ist gut, dass es Autoren wie ihn noch gibt. In seinem Buch belegt der Historiker in beeindruckender Weise die einzigartige Geschichte der GST-Marineschule „August Lütgens“ als maritimes Ausbildungszentrum in Greifswald-Wieck. In diesem Zusammenhang wird die Integration von Wirtschaft, Politik und Kultur in das gesellschaftliche Leben der ehemaligen DDR sowie ihrer Bürger im Territorium und darüber hinaus überzeugend dokumentiert. 
Die vorliegende Chronik zeichnet sich durch große Sach- und Fachkompetenz aus. Sie ist übersichtlich in Form und Inhalt; authentisch, ohne Pathos. Es ist ein unbedingt lesenswertes und äußerst sorgfältig recherchiertes Zeitdokument mit einer enormen Informationsdichte. Allein 27 (!) Segelschulschiffe und Motorschulschiffe sind wie in einer Datenbank lupenrein festgehalten. Stellvertretend seien hier die die Schiffe „Artur Becker“, „Freundschaft“, „Ernst Thälmann“ und, allen voran, die „Wilhelm Pieck“, heute „Greif“, genannt. 
Es ist ein Verdienst von Lutz Mohr, vielfältige Verflechtungen, Verbindungen und Zusammenhänge des maritimen Zeitgeschehens mit gesellschaftspolitischen Ereignissen sowie kulturellen Höhepunkten nicht nur beschrieben, sondern auch erklärbar gemacht zu haben. 
Die Publikation „Schulschiffe unter Segel und Motor“ ist ein Kleinod für Mecklenburg-Vorpommern und eine Fundgrube für Historiker, Heimatfreunde und mit der Segelschifffahrt verbundener Menschen. Darüber hinaus zeigt die wissenswerte Chronik die enge Verbundenheit des Autors mit seinem Land, seinen Bürgern und der Seefahrt. Gleichzeitig ist die Dokumentation auch Ausdruck der Wertschätzung, des Dankes und der Anerkennung für all jene Menschen, die den Aufbau der Seesport- bzw. Marineschule erst ermöglichten. Mehr als bedauerlich ist jedoch die Tatsache, dass ein funktionierendes maritimes Ausbildungszentrum mit seinem pulsierenden Leben durch die Abwicklungsmentalität der Wendezeit 1989/90 buchstäblich ins Wasser fiel bzw. unterging.

Oberlehrerin Heide-Nomega Brosig, Wackerow bei Greifswald                   
 

Dr. paed. Helmut Sieger
 - Rezension zum Buch "Schulschiffe unter Segel und Motor" von Lutz Mohr

Lothar Kupka zu: Schulschiffe unter Segel und Motor
Das Buch des Greifswalder Dipl.-Historikers Lutz Mohr zur Geschichte der GST-Marineschule "August Lütgens" Greifswald-Wieck nimmt den Leser mit in die interessante Vergangenheit dieser maritimen Ausbildungsstätte. Es wird vor allem jene Bürger bewegen, die sich an Bord der Schuljachten, Schulboote und Schulschiffe sowie bei Tauchgängen bewähren konnten und deren Weg zum Dienst in der Marine und zum Seemannsberuf hier begann. Auch für nationale und internationale Erfolge im See- und Tauchsport wurde am Greifswalder Bodden der Grundstein gelegt.
Die vor 60 Jahren in der DDR gegründete Gesellschaft für Sport und Technik (GST) hat nach heutiger Betrachtung auch im internationalen Vergleich Anerkennung und Bewunderung gefunden. Mancher Zeitgenosse hat allerdings in den letzten Jahren versucht, nur im angeblichen "Frust" über die GST zu wühlen.
Dagegen hat Lutz Mohr mit Fleiß und Akribie die Geschichte dieser Ausbildungsstätte nachgezeichnet. Ich schließe mich als langjähriger Schulleiter, vor allem mit großem Respekt und Dankbarkeit der Würdigung der Tätigkeit ehemaliger Mitarbeiter der GST-Marineschule an, deren Namen im Buch genannt werden. Auch für die Zuwendung, Unterstützung und Förderung (seinerzeit) durch viele verlässliche Partner des Territoriums um Greifswald-Wieck - Fischer, Handwerker, Werftarbeiter, Gewerbetreibende, Lehrer, Wissenschaftler, Ärzte und Kunstschaffende möchte ich danken.
 
Als nunmehr 80-jähriger bleibt mir die Erinnerung an diese Zeit.
Denn du herrliche See voll Sonne und Wind, nie werd` ich dich wieder erleben. Doch grüßt mir die Jungen, die nach mir sind, die Jugend zur See, sie soll leben.
 
Dr. paed. Helmut Sieger, Strausberg, Korvettenkapitän a. D.    
  

Eberhard W. Winkler - Persönliche Gedanken zum jüngsten Werk meines Landsmannes und Schulfreundes 

Lothar Kupka zu: Schulschiffe unter Segel und Motor
Der Autor, Historiker und ehemalige Seemann Lutz Mohr (*28. Mai 1944 in Neusalza-Spremberg/Oberlausitz) hat in seinem Lebensverlauf Erfolgreiches vollbracht. Dieses Buch jedoch ist seines bisherigen Schaffens Krone. Denn die jüngste Geschichte sollte eigentlich noch viele persönliche Bezüge besitzen.  Wer vermag schon heutzutage seine Haltung zu einer geschichtlichen Entwicklung in deutschen Landen so offen, ehrlich und umfassend darzulegen wie er - zu viele duckten ab oder begaben sich auf die Seite der Verleumder.
Diejenigen, die dereinst Fragen stellen werden über: „was war die DDR?“; finden hier eine zusammenfassende Darlegung der Bedingungen der 50er bis 80er Jahre. Sie können von Freundschaft und Miteinander unter schwierigsten Bedingungen lesen, sie erfahren Tatsachen über das heutzutage so selten gebrauchte Thema „gesellschaftliches Kollektiv“, über nachhaltige Ereignisse und Charakter prägende Begebenheiten und Erlebnisse. Die bescheidenen Voraussetzungen schufen damals neue Menschen – Menschen, die füreinander eintraten und miteinander erfolgreich wirkten: Werftarbeiter, die neben der regulären Arbeit materielle Bedingungen für die Ausbildung und den Seesport mit allen Zweigen schufen und die damit Menschen hervorbrachten die durch eigene Erfolge begeistert worden waren. Vor allem die, die für ihre berufliche Entwicklung als Seemann bei der DDR-Handelsflotte, Hochseefischerei oder Angehöriger der Volksmarine, sei es als Nautiker, Taucher oder Schiffsingenieur an der GST-Marineschule Greifswald-Wieck die Grundlagen legten, werden mit diesem Buch ihren Enkeln ein Dokument vorlegen können, das den gegenwärtigen Bedingungen widerspricht.
Die geschichtlichen Fakten in umfangreichen Recherchen zusammenzutragen ist mit Hilfe ehrlicher Verantwortungsträger der gesellschaftlichen Entwicklung aus der untergegangenen DDR ermöglicht worden. Eines Tages werden diejenigen nichts mehr zu erzählen haben, weil sie selbst schon vergessen sind. Es gehört Mut dazu, sich zu bekennen, aber noch mehr, dies öffentlich zu dokumentieren. Die wehrsportliche Erziehung, die junge Menschen der Vergangenheit begeisterte, ist das eine - die sich für einen sicheren und sozialen Staat einsetzten, ja aufopferten, ist das andere. Beides gehört zusammen, es soll aber so nicht mehr verstanden werden. Die GST verschwand in der Wendezeit 1989/90 sang- und klanglos in der Geschichte. Als ich dies Buch las, sah ich meine Kameraden aus Schule, Lehre, Volksarmee und Volkspolizei aus meinem biografischen Hintergrund wieder hervor kommen.
 
Eberhard W. Winkler, Staatswissenschaftler, 02742 Neusalza-Spremberg/OL (Quelle: Wachholderdrossel.de)

Lothar Kupka - "Schulschiffe unter Segel und Motor", dieser Buchtitel macht neugierig   

Lothar Kupka zu: Schulschiffe unter Segel und Motor
"Schulschiffe unter Segel und Motor", dieser Buchtitel macht neugierig, zumal es um die Geschichte der ehemaligen GST-Marineschule "August Lütgens" in Greifswald-Wieck geht. In akribischer Kleinarbeit hat der Autor Lutz Mohr, teilweise aus eigenem Erleben, die Entstehung und Bedeutung dieser seemännischen Bildungseinrichtung in der damaligen DDR unter Leitung der GST dargestellt. Die chronologische Aufarbeitung von dem "Zentralen Seesportclub Greifswald-Wieck" bis zur "Marineschule August Lütgens" ist lückenlos erfasst und zeigt die Bedeutung dieser maritimen Ausbildungsstätte mit dem umfangreichen Bestand an Schulschiffen für die Handelsmarine, Hochseefischerei und Volksmarine der DDR auf.
Als Beispiel wird besonders das erste und jetzt noch bestehende Segelschulschiff "Greif", ex "Wilhelm Pieck", genannt. Tausende junge Leute der DDR erhielten auf dem Segelschulschiff umfangreiches Wissen und Können für ihre spätere seemännische Laufbahn vermittelt. 
Im Buch zu kurz gekommen ist meiner Meinung nach die Erläuterung der einzelnen Ausbilungsprogramme (Laufbahnen), Lehrgangsinhalte und Lehrgangsdauer, was aber der allgemeinen Darstellung nicht schadet. Eine bildliche Darstellung der einzelnen Schulschiffe wäre dem Buch bestimmt förderlich gewesen.
 
Resümee: Dieses Buch ist für interessierte der DDR-Schifffahrt eine bildende Lektüre und für alle ehemaligen Schüler und Mitarbeiter der Marineschule ein "Muss".

Lothar Kupka, Weinböhla bei Dresden; Kursant 15.02. - 25.06. 1954 "Wilhelm Pieck", Kpt. Weitendorf, und Teilnehmer Schwarzmeerreise 15.05. - 22.08.1957, Kpt .Friedrich

Schulschiffe unter Segel und Motor. Zur Geschichte der GST-Marineschule „August Lütgens“ Greifswald-Wieck 

Rezension, Schulschiffe unter Segel und MotorMit profundem Sachverstand, Liebe zum Detail und seinem interessanten Schreibstil hat der Autor, Dipl.-Historiker Lutz Mohr, eine umfassende Chronik der ehemaligen GST-Marineschule in Greifswald-Wieck erstellt.
Beim Lesen des vom Verlag Edition Pommern herausgegebenen Buches merkt man sofort, dass das Herz des Autors kräftig für die Marine schlägt.
Illustriert hat das Buch der bekannte Greifswalder Maler Helmut Maletzke. Diese fesselnde Lektüre ist nicht nur für die Leser bestimmt, die diese Entwicklung sowohl zeitnah als auch wohnortnah miterlebt haben. Es ist ein Buch für Interessierte jeden Alters und jeden Wissensstandes.
Dipl.-Ing. Friedhelm Hein, Bücherfreunde Greifswald e. V. 


 
 
 

 Siegfried Biskup - „... und wenn er vernichtet ist, so ist das Land verdorben.“  

„... und wenn er vernichtet ist, so ist das Land verdorben.“
Das vorliegende Buch ist ein Muss für jeden Rügenfan, der sich schonmal in die herrliche Stubnitz gewagt hat, die nun auch Einzug in die Liste der Unesco Weltnaturerben gefunden hat.
Frank Biederstaedt stellt in seinem 112 Seiten umfassenden Buch die wechselvolle Geschichte des Waldgebiets von der Frühzeit bis zur Gegenwart auf anschauliche und lebendige Weise dar. So liefert der Autor Infos zu den zahllosen Hügelgräbern der Insel und vor allen zu den doch sehr unterschiedlichen Nutzungsarten, die in der Stubnitz getätigt wurden.
Doch nicht nur die Stubnitz wird untersucht. Auch angrenzende Orte werden ihrer Bedeutung nach passend in den Kontext eingearbeit, denn diese sorgten letztendlich für das heutige Aussehen der Stubnitz.
Ein besonderen Teil im Buch nimmt der Pflegeaspekt ein, denn der Wald wurde in früheren Zeiten von den Einwohnern nahezu missbraucht, dass der Bestand gefährdet war. Diese Problematik recherschierte Biederstaedt sehr ausführlich und weißt Edikte von Herrschern und Fürsten zum Schutz des Waldes, bis zur Ernennung als Nationalpark, auf.
Ganz hervorragend gelungen ist das Schriftbild und die Bildeinbindung im Buch, die angenehmes Lesen verspricht.
Die Bandbreite der Bilder erstreckt sich von alten Dokumenten, historischen Bildern bis zu Bildern der heutigen Zeit, wobei besonders die historischen Bilder eine Bereicherung für jeden Rügenfan sind.
Alles in allem ist das Buch für Rügeninteressierte als auch Naturfreunde die sich für die Fauna und Flora der Insel interessieren, zu empfehlen und den Preis allemal wert. Highlight im Buch sind neben den Bildern auch kleine Anekdoten, die selbst ein großer Rügenfan nicht umbedingt zu berichten weiß! Quelle: amazon.de


Helga Schweitzer - "Saßnitz wird daher niemals ein bedeutendes Seebad..."

"Saßnitz wird daher niemals ein bedeutendes Seebad..."Frank Biederstädt ist es gelungen, verständlich und unterhalsam die Geschichte von Saßnitz und Crampas zu erzählen. Obwohl ich meine Kindheit und Jugendzeit in einem kleinen Ort nahe Saßnitz erlebt habe, wusste ich vieles nicht. Ich wohne seit vielen Jahren in Süddeutschland, bin aber fast jedes Jahr einmal auf der Insel. Bei der Lektüre des Buches fiel es mir überhaupt nicht schwer, Bilder vom alten Saßnitz innerlich vor mir entstehen zu lassen. Ich freue mich schon auf Saßnitz in diesem Sommer, da werde ich vieles mit ganz anderen Augen sehen. Vielen Dank an den Autor. 
Quelle: amazon.de
 
 

Dr. Hans-Peter Gloris - "Sassnitz wird daher niemals ein bedeutendes Seebad..."

"Sassnitz wird daher niemals ein bedeutendes Seebad..."Im Rahmen einer Diplomarbeit erstelltes Buch zur Geschichte von Sassnitz (Rügen), das das "Geschichtsbuch" von Max Koch aus dem Jahre 1934 tadellos ergänzt.
Quelle: amazon.de

 
 


 

anonym- Schills Zug nach Stralsund und sein Ende

Schills Zug nach Stralsund und sein EndeDieses belletristisch aufbereitete Tagebuch eines Unbekannten beschäftigt sich mit den letzten fünf Wochen des Lebens und Wirkens von Major Ferdinand von Schill. Diese Neuausgabe des Tagebuches, welches unter gleichem Titel bereits 1831 erschienen ist, wurde auf Grund des 200. Todestages von Major von Schill, durch den Verlag Edition Pommern herausgegeben. Das Tagebuch spielt in einer Zeit, in der Preußen und weite Teile Europas von Napoleon und seinen Verbündeten beherrscht wurden. Im Jahre 1809 brach aber ein Wandel über die unterdrückten Völker ein und viele Freiheitskämpfer starteten in das Abenteuer ¿Befreiung der Heimat¿. So erhoben sich die Österreicher, in Tirol gab es einen Aufstand mit Andreas Hofer an der Spitze und in Preußen entschied sich Major von Schill seinen Beitrag zur Befreiung mit seinem Freikorps beizutragen. Dabei wird nicht ganz klar, ob er nun eigenmächtig handelt oder auf Befehl oder Bitten der Königin Luise von Preußen. Aber, oder auch gerade, dass er seine Soldaten in dem Glauben lässt, gehen auch Sie davon aus für eine höhere Sache zu kämpfen. Aus diesem Grund werden seine Befehle und Parolen fast nie hinterfragt. Leider setzt sich diese Darstellung nicht bei der Bevölkerung der befreiten Gebiete durch, so dass kaum Freiwillige zu seinen Einheiten stoßen. In seinem Tagebuch schildert uns nun dieser unbekannte Offizier die letzten Wochen von Schill und seinen Getreuen. Der Offizier, der selbst vorgibt Schills Vertrauter zu sein, schildert uns eindrücklich den letzten großen Marsch von Potsdam bis nach Stralsund. Detailgetreu gibt er die Begebenheiten und Kämpfe in der Zeit vom 29. April 1809 bis zum Tode des Major Ferdinand von Schill am 31. Mai 1809 wieder. Er lässt uns an den Szenen der Zeit teilhaben und entreißt so diese Begebenheiten der Vergangenheit aus der Vergessenheit. Zu dem Eindruck einer vor allem auf die militärisch gerichteten Perspektive trägt auch die Art der Darstellung in erheblichem Maße bei, denn wie der unbekannte Vertraute es aufgeschrieben und sich auszudrücken weiß, gibt auch einen Einblick in den hervorragenden Bildungsstand des Offizierschor. Die Geschichte jener Tage wird quellennah erzählt und wendet sich an einen breiten Leserkreis, der militärhistorisch, regionalgeschichtlich und kulturgeschichtlich interessiert ist. Insgesamt bietet das vorliegende Werk einen instruktiven und umfassenden Einblick in die Vorzeit der Befreiungskriege; und vor allem dem speziell angesprochenen Leserkreis die Möglichkeit, sich nicht zuletzt mit Hilfe der zahlreichen detailgetreuen Angaben, wie Mannschaftstärken, Orte usw. den Zugang zur Zeit der Befreiungs-kriege zu erschließen. Die so genannte Ereignisgeschichte wird in diesem 52seitigen kleinen Büchlein hervorragend von dem Verlag Edition Pommern umgesetzt. Quelle: libri.de


 

Siegfried Biskup - "Sassnitz wird daher niemals ein bedeutendes Seebad..."

Sassnitz wird daher niemals ein bedeutendes SeebadGelungende Zusammenfassung der "Auferstehung" der Badeorte Sassnitz & Crampas
Als ich durch die Straßen von Sassnitz schlenderte und schließlich im Buchhandel landete fiel mir das Buch aufgrund des schön gestalteten Covers sofort ins Auge. Auch der Rückentext war ansprechend und verleitete mich schließlich zum Kauf. 
Zuhause angekommen habe ich mich sofort ins Buch eingelesen. Nichts wurde ausgelassen: 
Von der Entstehung der Ortschaften, über die Entwicklung zum Tourismus bis zum Zustand der Stadt und die Auswirkungen im 1. Weltkrieg, alles ist dabei. 
Die Sprache des Autors ist klar und präzise , sodass man die Entstehung und den Zusammenwachs der Orte gut nachvollziehen kann. 
Desweiteren liefert uns das Buch tolle historische Aufnahmen von Hotels, Häusern und Strandpromenade sodass es Freude macht zu sehen wie die florierende Hafenstadt sich im Laufe der Jahre verändert hat.  Weiterlesen auf amazon.
 


Raik Peper - Die Jomswikinger - Mythos oder Wahrheit

Den sagenumwobenen Jomswikinger begegnet man in der Literatur immer wieder. Schon in seinem ersten Buch Die Saga der Jomswikinger hat der Autor verstanden die Geschichte der Jomswikinger glaubhaft zu dokumentieren. In diesem seinem neuen Buch beleuchtet der Autor weitere nordische Sagas, um die Wissenslücken über den Bund der Jomswikinger zu füllen. Neben den Sagas, in denen die Jomswikinger oder ihre Jarle vorkommen, hat der Autor es wieder einmal verstanden, durch seine Erläuterungen ihr Leben aufzuzeigen. Die Spekulationen über die Jomswikinger hat er durch seriöse Quellen und Erkenntnisse ein Ende gemacht. Ich kann den Autor und mich nur zu diesem Buch beglückwünschen. Den Autor das er so trefflich uns ein Bild über das Wirken der Jomswikinger gezeigt hat, und mich das ich auf seinen Namen vertraut habe, und mir dieses Büchlein voller fundiertes Wissen gekauft habe. Ich glaube wer die beiden Titel des Autors gelesen hat, hat nun ein umfangreiches Bild über die Geschichte der Jomswikinger erhalten und freut sich auf sein nächsten angekündigtes Buch. Quelle: amazon.de
 

swity - Die Jomswikinger - Mythos oder Wahrheit

Die Jomswikinger - Mythos oder WahrheitSehr gute Weiterführung des ersten Teiles "Die Saga der Jomswikinger" 
Gutes Buch mit weiteren Sagas, zur Komplettierung der Jomswikinger in der Geschichte und Literatur. Der Autor gibt einen guten Überblick über die Jomswikinger. 6 weitere Sagas werden hier dargestellt, wo etwas über die Geschichte der Jomswikinger vorkommt. Im Anschluss eine interessante Kommentierung des Autors über den historischen Hintergrund der Jomswikinger. Quelle: libri.de

 
 

 

Herbert Ferstl - Die Saga der Jomswikinger

Die Saga der JomswikingerEines der ungelösten Rätsel des frühmittelalterlichen Nordeuropas, insbesondere der Wikingerzeit (um die erste Jahrtausendwende) und des slawischen Pommerns ist bis heute zweifelsohne die Problematik der Jomswikinger, ihrer Jomsburg und des Gaues Jom in Pommern. Der Autor, Lutz Mohr, versteht es bestens, mithilfe der erzählenden Kunst, dem Leser diese Problematik nahe zu bringen. Die Jomsburg war eine in weiten Teilen Europas berühmte und starke Festung der Nordmänner an der pommerschen Ostseeküste. Wahrscheinlich lag sie am Oderhaff in der Nähe des jetzigen Wollin. Angeblich gab es im Hafen der Feste Platz für 300 Wikinger-Langschiffe. Der erste Führer der Jomswikinger war Palnatoki von Fünen. Ihm folgten Sigvald von Seeland mit den bedeutenden Persönlichkeiten Thorkel der Hohe, Björn der Waliser, Sigurd von Bornholm und der ungestüme Vagn von Viken, der schon als 12-jähriger Schiffsführer war. Bekannt waren die Jomswikinger für ihre harten Gesetze, denen sie sich mit der Aufnahme in den Männerbund unterwarfen. Treue, Aufrichtigkeit, Tapferkeit, Wahrhaftigkeit und Brüderlichkeit waren für diese stolzen Männer nicht nur leere Worthülsen, sondern schweißten sie zu einem verschworenen Haufen zusammen. Der Höhepunkt der Saga ist die gewaltige Seeschlacht in der Hjörungabucht (Norwegen) gegen den norwegischen Jarl Håkan.  weiterlesen auf amazon


 Michaela Teufel - Die Saga der Jomswikinger

Die Saga der JomswikingerWären die Geschichtsbücher in der Schule so geschrieben gewesen, vielleicht wäre ich jetzt Historikerin ;). 
Kurz und knapp ohne viel Geschnörkel wird einem hier die Geschichte der Jomswikinger erzählt. Die Erzählweise liest sich schnell und flüssig und selbst längere Namensauflistungen wirken weder langweilig noch langatmig. 
Es hat mir persönlich sehr viel Spaß gemacht das Buch zu lesen und ich habe schon nach den ersten Seiten mit leisem Bedauern gedacht, könnte es nicht einfach ein herrlich dicker Roman sein? Schade an dem Buch ist für mich, dass es nur 61 Seiten umfasst. 
Ein unterhaltsames kleines Buch, das Spaß macht und bei dem man danach wirklich Lust auf mehr bekommt und bei dem man bei allem Spaß auch noch etwas lernt. Quelle: amazon.de


 

Historienfreak - Die Saga der Jomswikinger

In verschiednen Publikationen begegnen einem die sagenhaften Jomswikinger. Die Tatsächliche Quellenlage über diesen kriegerischen Männerbund ist allerdings sehr dürftig. Gibt Erwähnungen in einigen Chroniken und nordischen Sagas, das war es auch schon. Der Rest stammt aus Wikingerromanen und esoterischen Spinnereien. 
In diesem schmalen Büchlein ist alles drin, was es an seriösen Quellen gibt und wird noch mal kompetent erklärt. 
Wer was wissen will über die Jomswikinger, was nicht nur Spekulation ist, sollte sich dieses Buch kaufen. Quelle: amazon.de



 

cloudwalker - Die Saga der Jomswikinger

Die Saga der JomswikingerAngangs war ich ein wenig enttäuscht wie dünn dieses Buch doch ist. Aber beim lesen habe ich meine Meinung geändert. Ich befasse mich selber viel mit der Epoche der Wikinger und daher waren mir die Jomswikinger, durch das lesen anderer Bücher z. B. der Röde Orm oder die Saga von Erik Sigurdsson, nicht fremd. Doch habe ich durch dieses Buch nun auch einige Kleinigkeiten und Begebenheiten erfahren, die mir unbekannt waren, z. B. die, das Sven Gabelbart der Ziehsohn des Jarl Palnatoki war. Andererseits fand ich aber auch Passagen, die mit meinen "Recherchen" nicht übereinstimmen, z.B. der Zeitpunkt des Überfalles der Jomswikinger auf das Tröndelag. Aber wir waren ja alle nicht dabei und die Glaubwürdigkeit der damaligen Chronisten läßt sicher auch Zweifel offen. Mein Fazit: Ein gutes Büchlein! Interessant und Aufschlussreich für alle diejenigen, die von den Wikingern gefesselt und fasziniert sind! Empfehlenswert! Quelle: amazon.de
 
 
 
 

 


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