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Nach dem Wiener Kongress (1815) kam es zu eine Neuordnung der Verwaltung in Preußen. Dabei entstand 1816 der Kreis Stolp im Regierungsbezirk Cöslin (ab 1920: Köslin) in der preußischen Provinz Pommern.

Seit dem 1. Juli 1867 gehörte der Kreis zum Norddeutschen Bund und ab 1. Januar 1871 zum Deutschen Reich.

Zum 30. September 1929 fand im Kreis Stolp entsprechend der Entwicklung im gesamten Pommern eine Gebietsreform statt, bei der alle bisher selbstständigen Gutsbezirke aufgelöst und benachbarten Landgemeinden zugeteilt wurden.

Zum 1. Januar 1939 führte der Kreis Stolp entsprechend der jetzt reichseinheitlichen Regelung die Bezeichnung Landkreis.

Im Frühjahr 1945 wurde das Kreisgebiet durch die Rote Armee besetzt. Es begann die Ansiedlung von Polen, die überwiegend aus Gebieten östlich der Curzon-Linie stammten. In den darauffolgenden Monaten und Jahren wurde die deutsche Zivilbevölkerung, soweit sie nicht bereits vor der heranrückenden Roten Armee geflohen war, vertrieben.

Seit 1999 existiert der Landkreis wieder. Heute trägt er den Namen Powiat S?upski (Stolp) und ist ein Landkreis in der polnischen Woiwodschaft Pommern 

 


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