Home Landkreis Grimmen

p style="text-align: justify; ">Nach dem Wiener Kongress (1815) kam es zu eine Neuordnung der Verwaltung. Dabei entstand mit dem 1. Januar 1818 der Kreis Gimmen im Regierungsbezirk Stralsund.

 

Seit dem 1. Juli 1867 gehörte der Kreis zum Norddeutschen Bund und ab 1. Januar 1871 zum Deutschen Reich.

Zum 30. September 1929 fand im Kreis Grimmen entsprechend der Entwicklung im gesamten Pommern eine Gebietsreform statt, bei der alle bisher selbstständigen Gutsbezirke aufgelöst und benachbarten Landgemeinden zugeteilt wurden.

Zum 1. Oktober 1932 wurde der Regierungsbezirk Stralsund aufgelöst. Der Kreis Grimmen kam zum Regierungsbezirk Stettin.

Zum 1. Januar 1939 führte der Kreis Grimmen entsprechend der jetzt reichseinheitlichen Regelung die Bezeichnung Landkreis.

Im Frühjahr 1945 wurde das Kreisgebiet durch die Rote Armee besetzt. 

In der Sowjetischen Besatzungszone bestand der Kreis zunächst unverändert weiter und gehörte seit 1949 zur DDR in dem neugegründetem Land Mecklenburg-Vorpommern.

Bei der große Verwaltungsreform 1952 in der DDR wurde auch die Landkreise und Länder aufgelöst und neue Kreise gebildet und Bezirken zugeordnet.

Das gesamte südliche Kreisgebiet um Loitz bis zur Schwinge und zum Poggendorfer Wald kam nun zum Kreis Demmin und damit auch zum Bezirk Neubrandenburg. Ferner wurden die Stadt Tribsees und deren Umlandgemeinden zum Kreis Stralsund-Land geschlagen.

Aus dem verbliebenen Gebiet wurde 1952 ein neuer Kreis gebildet. Dieser erhielt die Bezeichnung Kreis Grimmen und gehörte zum neu gebildeten Bezirk Rostock.

Nach dem Beitritt der DDR zur BRD kam der Kreis am 3. Oktober 1990 in das wiedergegründete Bundesland Mecklenburg-Vorpommern.

Am 12. Juni 1994 wurde der Kreis (seit 1990 wieder als Landkreis bezeichnet) aufgelöst und bildet seither zusammen mit den ebenfalls aufgelösten Kreisen Ribnitz-Damgarten und Stralsund den Landkreis Nordvorpommern.

 


Home > Pommernkunde > Kreise > Landkreis Grimmen