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Nach dem Wiener Kongress 1815 gab es eine Verwaltungsreform in Pommern. Die Teile die vorher zu Schwedisch-Vorpommern gehörten, wurden nun mit Hinterpommern und dem preußischen Teil Vorpommerns zur preußischen Provinz Pommern.

1818 wurde der Kreis Greifswald im Regierungsbezirk Stralsund gegründet, der zur Provinz Pommern gehört.

Am 1. April 1913 schied die Stadtgemeinde Greifswald aus dem Kreis Greifswald aus und bildete fortan einen eigenen Stadtkreis. Damit erhielt der bisherige Kreis Greifswald gleichzeitig die Bezeichnung Landkreis Greifswald.

Zum 1. Oktober 1932 wurde der Regierungsbezirks Stralsund aufgelöst. Der Landkreis Greifswald gehörte nun zum Regierungsbezirk Stettin.

Am 1. April 1939 wurden die Gemeinden Eldena und Wieck von der Stadt Greifswald eingemeindet. Sie scherten somit aus dem Landkreis Greifswald aus und wurden somit in den Stadtkreis Greifswald eingegliedert.

Seit 1945 gehörte der Landkreis Greifswald zum vergrößerten Land Mecklenburg-Vorpommern

Mit der Gründung der DDR am 7. Oktober 1949 gehörte nun der Kreis Greifswald zur DDR.

Nach der Auflösung der Länder in der DDR 1952 wurde der Landkreis Greifswald zum neugeschaffenen Bezirk Rostock eingegliedert. Hierbei wurde nun auch der Landkreis Greifswald territorial verändert. Der westliche Teil des Landkreises Greifswald bildet nun den Kreis Greifswald und der östliche Teil den neugebildeten Kreis Wolgast.

Seit der Wiedervereinigung 1990 gehört der Kreis Greifswald zur BRD. Nach erneuter Verwaltungsreform wurde das Land Mecklenburg-Vorpommern geschaffen, zu welchem nun auch der Kreis Greifswald gehört.

Bei der Kreisreform im Juni 1994 wurden aus den Kreisen Anklam, Greifswald und Wolgast, der Kreis Ostvorpommern geschaffen.

Damit endet die eigenständige Geschichte des Kreises Greifswald der nun von 1818 bis 1994 existierte. 

 


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