Home Landkreis Greifenhagen

Mit der Provinzialbehörden-Verordnung vom 30. April 1815 wurde der Kreis Greifenhagen in den Regierungsbezirk Stettin innerhalb der Provinz Pommern eingegliedert. Der Kreis umfasste meist ländliche Gebiete um die Städte Bahn, Fiddichow und Greifenhagen. 

Seit dem 1. Juli 1867 gehörte der Kreis zum Norddeutschen Bund und ab 1. Januar 1871 zum Deutschen Reich.

Zum 30. September 1929 fand im Kreis Greifenhagen entsprechend der Entwicklung im übrigen Pommern eine Gebietsreform statt, bei der alle bisher selbstständigen Gutsbezirke bis auf einen aufgelöst und benachbarten Landgemeinden zugeteilt wurden. Zum 1. Januar 1939 führte der Kreis Greifenhagen entsprechend der jetzt reichseinheitlichen Regelung die Bezeichnung Landkreis.

Im Frühjahr 1945 wurde das Kreisgebiet durch die Rote Armee besetzt und trat danach unter polnische Verwaltung.
Nach 1945 lag der größte Teil des Kreisgebiets östlich der Oder-Neiße-Linie und kam zu Polen. Die westlich der Oder-Neiße-Linie befindlichen Teile des Landkreises, nämlich Teile des ehemaligen Landkreises Randow um die Städte Gartz und Penkun, kamen als Landkreis Randow zunächst zur sowjetischen Besatzungszone und 1949 zur DDR. Der Landkreis Randow wurde bei der vorläufigen DDR-Kreisreform 1950 auf den Landkreis Angermünde, den Landkreis Pasewalk und den Landkreis Prenzlau aufgeteilt.

Das ehemalige Kreisgebiet gehört heute überwiegend zum polnischen Powiat Gryfinski, kleinere Teile zum brandenburgischen Landkreis Uckermark und zum vorpommerschen Landkreis Uecker-Randow.

 


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