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Als sich Preußen nach dem Wiener Kongress 1815 neu ordnen musste, wurde aufgrund der Provinzialbehörden-Verordnung der Kreis Belgard  gegründet und gehörte zum Regierungsbezirk Cöslin (seit den 1920er-Jahren: Regierungsbezirk Köslin) in der preußischen Provinz Pommern. 

Seit dem 1. Juli 1867 gehört der Kreis Belgard zum Norddeutschen Bund und ab 1. Januar 1871 zum Deutschen Reich.

Zum 30. September 1929 fand in dem Kreis Belgard, wie in allen anderen pommerschen Kreisen, eine Gebietsreform statt, bei der alle bisher selbstständigen Gutsbezirke aufgelöst und benachbarten Landgemeinden zugeteilt wurden.

Zum 1. Oktober 1932 wurden die Kreise Belgard und Schivelbein zum neuen Kreis Belgard zusammengeschlossen. Außerdem gab es folgende zusätzliche Gebietsveränderungen:

Eingliederung der Landgemeinden Groß Satspe, Klein Satspe und Neu Buckow aus dem Landkreis Köslin in den Kreis Belgard,

Eingliederung der Landgemeinden Labenz, Nuthagen und Rützow aus dem Kreis Belgard in den Kreis Dramburg.

Später wurde die Kreisbezeichnung Belgard (Persante) eingeführt. Zum 1. Januar 1939 führte der Kreis Belgard (Persante) entsprechend der jetzt reichseinheitlichen Regelung die Bezeichnung Landkreis.

Im Frühjahr 1945 wurde das Kreisgebiet durch die Rote Armee besetzt und trat danach unter polnische Verwaltung.

Heute besteht der Landkreis Belgard (Powiat Bialogardzki) als Teil der Wojewodschaft Westpommern weiter.

 


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