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Der Kreis Anklam entstand am 1. Januar 1818 im Regierungsbezirk Stettin. Dieser umfasste meist ländliche Gebiete um die Stadt Anklam. Das Landratsamt war in Anklam.

Seit dem 1. Juli 1867 gehörte der Kreis zum Norddeutschen Bund und ab 1. Januar 1871 zum Deutschen Reich.

Zum 1. Juli 1874 wurden die Vorstadt Peenedamm und die ehemaligen Gebiete der Stadt Anklam aus dem Kreis Greifswald in den Kreis Anklam eingegliedert.

Zum 30. September 1929 fand im Kreis Anklam entsprechend der Entwicklung im übrigen Preußen eine Gebietsreform statt, bei der alle bisher selbstständigen Gutsbezirke aufgelöst und benachbarten Landgemeinden zugeteilt wurden.

Zum 1. April 1937 wurde eine weitere Gebietsreform durchfgeführt, wonach alle Gemeinden – außer der Stadt Anklam – zu 8 Großgemeinden zusammengefasst wurden.

Zum 1. Januar 1939 führte der Kreis Anklam entsprechend der jetzt reichseinheitlichen Regelung die Bezeichnung Landkreis.

Im Frühjahr 1945 wurde das Kreisgebiet durch die Rote Armee besetzt.

Der vorpommersche Kreis wurde am 25. Juli 1952 aus dem Großteil des ehemaligen Landkreises Anklam und dem Südteil des Landkreises Greifswald neu gebildet und heißt nun wieder Kreis Anklam. Die Gemeinden Leopoldshagen, Lübs, Neuendorf A, Altwigshagen und Wietstock im Südosten des ehemaligen Landkreises Anklam wechselten in den ebenfalls 1952 entstandenen Kreis Ueckermünde.

Der Kreis gehört seit dem 3. Oktober 1990 in das, nach dem Beitritt der DDR zur BRD, neu gegründete Bundesland Mecklenburg-Vorpommern und heißt wieder Landkreis Anklam.

Am 12. Juni 1994 wurde der Kreis aufgelöst. Das Gebiet bildet seither zusammen mit den ebenfalls aufgelösten Kreisen Greifswald und Wolgast den Landkreis Ostvorpommern.

 

 

 


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