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9783939680444 Vom Werden und Wollen -  Der Schiftsteller Max Dreyer, von  Willi Passig



Vom Werden und Wollen
 
Der Schriftsteller Max Dreyer

Willi Passig

Edition Pommern
ISBN 978-3-939680-44-4
250 Seiten 
€ 19,95 (D)
Broschur
Größe 22 cm x 16 cm




 

Beschreibung

 

Willi Passig entwirft erstmals ein solides Porträt des „Ostseeautors" Max Dreyer. Dreyer tritt zunächst als Bühnenautor des deutschen Naturalismus in Erscheinung. In dieser Frühphase seines Schaffens war er der bedeutendste norddeutsche Vertreter dieser literarischen Gattung. Max Dreyer, der als Sohn eines Lehrers in Rostock 1862 geboren wird, ist zeitlebens mit seiner norddeutschen Heimat verbunden. Neben Bühnenstücken schreibt er mehr und mehr Romane, die auch für große Produktionen des deutschen Films genutzt werden. Als Dramatiker, Romancier und Novellist erlangte er Aufmerksamkeit und Anerkennung. Da Dreyer nicht emigrierte und sich mit weiteren 88 Schriftstellern an einer Loyalitätserklärung beteiligte blieb ihm der Vorwurf nicht erspart, Sympathisant des Dritten Reiches gewesen zu sein. Er gehörte jedoch nie einer Partei an und setzte sich in der kurzen Zeit, die ihm nach 1945 noch verblieb, für einen kulturellen Neubeginn in Deutschland ein. Der Rostocker Historiker Paul Babendererde betitelte Dreyer in seiner Biographie als „Dichter der Ostsee“. 1946 starb Dreyer in Göhren auf Rügen, kurz nachdem die Kommune ihn zu ihrem Ehrenbürger ernannt hatte.

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Aus dem Inhalt

 
1. Spurensuche     
1.1. Das Problem     
1.2. Lexikalischer Streifzug     
1.3. Biographische und kleinere Quellen   
2. Selbstzeugnisse   
2.1. „Vom Werden und Wollen“   
2.2. Gesellschaftliche Aktivitäten und Rostock   
2.3. Die Lilienfeinbriefe 1917-1928  
2.4. Die Triniusgemeinde   

3. Bewegte Jahre   
3.1. Berlin und der literarische Naturalismus   
3.2. Die Heimatkunst  
3.3. Dreyer in den Jahren des Nationalsozialismus  
3.4. Nachklang  
4. Kritik und Anpassung in Dreyers Werk  
4.1. Politische Aspekte  
4.2. Soziale Aspekte  
4.2.1. Wohlstand und Armut
4.2.2. Die Arbeit
4.3. Pädagogische Aspekte

5. Literarischer Querschnitt
5.1. Romane, Erzählungen und Bühnenstücke. Titel, 
Handlungsorte und Entstehungszeiten
5.2. Dreyer als Erzähler und Novellist
5.3. Dichter der Ostsee
5.4. Markante Frauengestalten
5.5. Kindergeschichten
5.6. Religion und Kirche
5.7. Spottdichtung und Satire
5.8. Bühnenstücke zwischen 1933 und 1945
5.9. Von Naturwissenschaft, Technik und Personen

6. Gedichte
6.1. Der plattdeutsche Gedichtband „Nah Huus“
6.2. Sonstige Gedichte und Reime

7. Öffentliches
7.1. Lobeshymnen und Kritiken
7.2. Verfilmungen und Vertonungen  
8. Dreyers „Merk-und Werkbuch Einfälle und Ausfälle“
8.1. Einführung
8.2. Die Einfälle und Ausfälle
8.3. Interpretationen

9. Kernaussagen in Dreyers Werken
9.1. Schnurriges
9.2. Krankheit und Tod
9.3. Religion, Kirche, Staat und Volk
9.4. Stadt, Natur und Vermischtes

10. Max Dreyer im Urteil zweier Fachwissenschaftler
10.1. Karl-Ewald Tietz
10.2. Martin A. Völker

11. Drei Beiträge über Max Dreyer in den  gegenwärtigen Printmedien
 
 

Aus dem Buch:

Leseprobe

 

 



 
 
 

 


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