Home 13. Jahrhundert

1214

Herzog Bogislaw II. schenkt dem Kloster Belbuck das Dorf Cossalitz (Köslin).

1217

Papst Honorius II. bestätigt die Privilegien des Bistums Cammin und behandelt den Camminer Bischof Sigwin als völlig unabhängigen Kirchenfürsten.

1225

Herzog Konrad von Masowien ruft den Deutschen Ritterorden zur Hilfe gegen die heidnischen Prussen und überlässt ihm das eroberte Land.

1226

Beginn der Regierungszeit (bis 1278) Herzog Barnims I., bis 1264 gemeinsam mit Herzog Wartislaw III. von Demmin. 

Beide Gründen in Ihrer Regierungszeit zahlreiche Städten nach deutschem Recht.

1227

Herzog Swantepolk II. von Pomerellen, Dux Pomeraniae, erwirbt von Herzog Ratibor II.das Land Schlawe. 

Nach der Niederlage in der Schlacht von Bornhöved verzichtet König Waldemar II. von Dänemark auf die Herrschaft in den Wendenländern. Nur das Fürstentum Rügen bleibt unter seiner Oberhoheit.

1231

Kaiser Friedrich II. bestätigt den brandenburgischen Markgrafen in Ravenna das Herzogtum Pommern als Lehen. Damit ist Pommern ins Deutsche Reich eingegliedert, es führt jedoch zu ständigen Auseinandersetzungen zwischen Pommern und Brandenburg. 

Fürst Wizlaw I. von Rügen gründet das Kloster Neuenkamp.

1234

Herzog Barnim I. schenkt dem Templerorden das Land Bahr. 

Stralsund, Bahn und Prenzlau sind die ersten pommerschen Städte.

1240

Herzog Barnim I. übergibt Bischof Konrad III. von Salzwedel das ganze Land Stargard an der Ihna.

1241

Fürst Wizlaw I. von Rügen und Herzog Wartislaw III. von Demmin erlauben dem Kloster Eldena, auf seinem Territorium einen Wochenmarkt abzuhalten; Marktort ist das heutige Greifswald.

1243

Barnim I. verleiht am 03.04. der gesamten Siedlung Stettin Magdeburger Stadtrecht.

Erstmalig urkundliche Erwähnung des Ortes Anklam.

1248

Bischof Wilhelm von Cammin schließt mit Herzog Barnim I. einen Tauschvertrag, in dem er statt des Landes Stargard die östlich der Persante gelegene Hälfte des Landes Kolberg erhält.

1250

Im Vertrag von Hohenlandin treten Barnim I. und Wartislaw III. die nördliche Uckermark an Brandenburg ab; sie erhalten von den Markgrafen von Brandenburg die Belehnung zur gesamten Hand.

1252

Herzog Swantepolk II. von Pomerellen stiftet das Zisterzienserkloster Buckow Bischof Hermann von Gleichen verlegt seine Residenz von Cammin nach Kolberg.

1264

Mit dem Tod Herzog Wartislaws III. wird Pommern-Demmin mit Pommern unter Herzog Barnim I. vereinigt. Swantepolk II. von Pomerellen setzt Herzog Barnim I. zum Erben seines Teilherzogtums Schwetz ein.

Die "Bürger der Stadt Anklam" erhalten durch eine Urkunde des pommerschen Herzogs das Recht, zollfrei in Pommern Schifffahrt zu betreiben.

1266

Bischof Hermann von Gleichen verleiht, „Cossalitz” (Köslin) lübisches Stadtrecht. 

Die askanischen Markgrafen von Brandenburg erwerben Burg und Land Schivelbein.

1283

Die Stadt Anklam wird als Mitglied der Hanse aufgenommen.

1286

Herzog Przemislaw II. von Polen schenkt dem Templerorden das Land Tempelburg.

1295

Mit dem Tod Mestwins II. von Pomerellen stirbt das Herzogshaus von Danzig aus. Jahrelange Erbstreitigkeiten zwischen Polen, Brandenburg und Pommern folgen. 

Am 01.07. erzwingen die Stände eine Teilung Pommerns, um weitere Streitigkeiten der herzoglichen Brüder zu beenden.

1298

Am 23. Dezember 1298 erhielt die deutsche Siedlung Usedom Lübisches Stadtrecht.

 


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