Home 18. Jahrhundert

1700

Beginn des Nordische Krieges zwischen Schweden und Russland (bis 1721).

1701

Kurfürst Friedrich III. von Brandenburg-Preußen wird in Königsberg zum König von Preußen gekrönt.

1710

Durch den Nordischen Krieg dringen nun sächsische, polnische und russische Truppen in Vorpommern ein.

1712

Am 10. August 1712 kam der russische Zar Peter I. in Begleitung von Feldmarschall Fürst Menschikow nach Greifswald..

1717

Der „Stumme Reichstag” Polens beschließt, alle seit 1632 erbauten protestantischen Kirchen abreißen zu lassen. 

In der späteren Grenzmark entstehen große Unruhen.

1719

König Friedrich Wilhelm I. hebt auf den königlichen Domänen die Leibeigenschaft auf.

1720

Im Frieden von Stockholm erhält Preußen Stettin, Usedom, Wollin und Vorpommern bis zur Peene gegen Zahlung von 2 Millionen Talern.

1723

Die „Pommersche und Camminsche Regierung” wird von Stargard nach Stettin verlegt. 

In Stettin wird die Kriegs- und Domänenkammer eingerichtet.

1724

In einer preußischen Kreisverwaltungsreform werden die zersplitterten Ämter und Vogteien zusammengefasst.

1727

Erstmals werden in Torgelow Kartoffeln angebaut.

1732

Die erste Lehrerbildungsanstalt wird in Stettin eröffnet

1737

Die seit 1730 angelegten Moorsiedlungen an der Zarow werden im Amt Königsholland zusammengefasst.

1745

Der Camminer Domherr Ewald Jürgen v. Kleist erfindet die elektrische Verstärkerflasche, ein Vorläufer des Kondensators.

1746

Der völlig verfallene Finow-Kanal zwischen Berlin und Stettin wird wiederhergestellt.

1747

Ab 1747 wird der Oderbruch wird bei Gartz, Greifenhagen, Stettin, Altdamm und Gollnow entwässert.

1752

Die Oderzölle werden aufgehoben, damit ist der Weg von Stettin nach Schlesien frei.

1754

König Friedrich II. stellt die Gründungsurkunde für ein Hüttenwerk in Torgelow aus, das die Raseneisenerzlager der Umgebung ausbeuten soll.

1756

Beginn des Siebenjährigen Krieges. Russische Heere verwüsten mehrfach Pommern. 

Der Kammerherr Friedrich v. d. Osten beginnt in Plathe mit dem Aufbau seiner „Pommerschen Bibliothek", die schließlich 12000 Bände umfasst. 

1557

Schweden dringen über die Peene vor und Besetzen kurzfristig das preußische Demmin.

1758

Russische Truppen dringen in die Neumark ein. 

Am 25.08. kommt es zur Schlacht bei Zorndorf. 

Kolberg wird belagert.

1759

General Soltikoff schlägt am 12. 8. König Friedrich II. bei Kunersdorf in der Neumark.

1760

Zweite russische Belagerung Kolbergs.

1761

Dritte Belagerung und Eroberung Kolbergs. 

Die Russen nehmen ihr Winterquartier in Hinterpommern.

1762

Zar Peter III. schließt mit König Friedrich II. Frieden. 

König Friedrich II. beauftragt den Geheimen Finanzrat Franz Balthasar Schönberg von Brenckenhoff, die Zustände im Lande zu untersuchen und Vorschläge zur Beseitigung der Kriegsschäden zu machen.

1765

In Stralsund erhält der Graveur der schwedischen Münze Johann Caspar Kern das alleinige Privileg, Spielkarten herzustellen. Damit legt er den Grundstein der „Vereinigten Altenburger und Stralsunder Spielkarten Fabrik AG”. 

Swinemünde erhält das Stadtrecht.

1769

Prinzessin Elisabeth von Preußen wird nach Stettin verbannt, wo sie sich bis zu ihrem Tode bleibt.

1770

Der Seespiegel des Madüsees wird um 8 Fuß gesenkt, um Land für 8 Dörfer zu gewinnen.

1772

Erste Teilung Polens. Westpreußen und der Netzedistrikt kommen an Preußen. 

Brenckenhoff beginnt mit der Regulierung der Netze und mit der Trockenlegung des Netzebruchs.

1773

Im Warschauer Vertrag tritt Polen die Länder Lauenburg und Bütow „erb- und eigentümlich” an Preußen ab und verzichtet auf das Wiedereinlöserecht für die Starostei Draheim.

1796

In Stettin werden 12.569 Einwohner gezählt.

1798

Der schwedische König bietet gegen eine Geldentschädigung dem preußischen König die Abtretung Schwedisch-Pommerns an. Wegen der übertriebenen Forderung werden die Verhandlungen jedoch abgebrochen. 

 


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