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Siegfried Biskup - „... und wenn er vernichtet ist, so ist das Land verdorben.“
Das vorliegende Buch ist ein Muss für jeden Rügenfan, der sich schonmal in die herrliche Stubnitz gewagt hat, die nun auch Einzug in die Liste der Unesco Weltnaturerben gefunden hat.
Frank Biederstaedt stellt in seinem 112 Seiten umfassenden Buch die wechselvolle Geschichte des Waldgebiets von der Frühzeit bis zur Gegenwart auf anschauliche und lebendige Weise dar. So liefert der Autor Infos zu den zahllosen Hügelgräbern der Insel und vor allen zu den doch sehr unterschiedlichen Nutzungsarten, die in der Stubnitz getätigt wurden.
Doch nicht nur die Stubnitz wird untersucht. Auch angrenzende Orte werden ihrer Bedeutung nach passend in den Kontext eingearbeit, denn diese sorgten letztendlich für das heutige Aussehen der Stubnitz.
Ein besonderen Teil im Buch nimmt der Pflegeaspekt ein, denn der Wald wurde in früheren Zeiten von den Einwohnern nahezu missbraucht, dass der Bestand gefährdet war. Diese Problematik recherschierte Biederstaedt sehr ausführlich und weißt Edikte von Herrschern und Fürsten zum Schutz des Waldes, bis zur Ernennung als Nationalpark, auf.
Ganz hervorragend gelungen ist das Schriftbild und die Bildeinbindung im Buch, die angenehmes Lesen verspricht.
Die Bandbreite der Bilder erstreckt sich von alten Dokumenten, historischen Bildern bis zu Bildern der heutigen Zeit, wobei besonders die historischen Bilder eine Bereicherung für jeden Rügenfan sind.
Alles in allem ist das Buch für Rügeninteressierte als auch Naturfreunde die sich für die Fauna und Flora der Insel interessieren, zu empfehlen und den Preis allemal wert. Highlight im Buch sind neben den Bildern auch kleine Anekdoten, die selbst ein großer Rügenfan nicht umbedingt zu berichten weiß! Quelle: amazon.de
Helga Schweitzer - "Saßnitz wird daher niemals ein bedeutendes Seebad..."
Frank Biederstädt ist es gelungen, verständlich und unterhalsam die Geschichte von Saßnitz und Crampas zu erzählen. Obwohl ich meine Kindheit und Jugendzeit in einem kleinen Ort nahe Saßnitz erlebt habe, wusste ich vieles nicht. Ich wohne seit vielen Jahren in Süddeutschland, bin aber fast jedes Jahr einmal auf der Insel. Bei der Lektüre des Buches fiel es mir überhaupt nicht schwer, Bilder vom alten Saßnitz innerlich vor mir entstehen zu lassen. Ich freue mich schon auf Saßnitz in diesem Sommer, da werde ich vieles mit ganz anderen Augen sehen. Vielen Dank an den Autor. Quelle: amazon.de
Dr. Hans-Peter Gloris - "Sassnitz wird daher niemals ein bedeutendes Seebad..."
Im Rahmen einer Diplomarbeit erstelltes Buch zur Geschichte von Sassnitz (Rügen), das das "Geschichtsbuch" von Max Koch aus dem Jahre 1934 tadellos ergänzt.Quelle: amazon.de
anonym- Schills Zug nach Stralsund und sein Ende
Dieses belletristisch aufbereitete Tagebuch eines Unbekannten beschäftigt sich mit den letzten fünf Wochen des Lebens und Wirkens von Major Ferdinand von Schill. Diese Neuausgabe des Tagebuches, welches unter gleichem Titel bereits 1831 erschienen ist, wurde auf Grund des 200. Todestages von Major von Schill, durch den Verlag Edition Pommern herausgegeben. Das Tagebuch spielt in einer Zeit, in der Preußen und weite Teile Europas von Napoleon und seinen Verbündeten beherrscht wurden. Im Jahre 1809 brach aber ein Wandel über die unterdrückten Völker ein und viele Freiheitskämpfer starteten in das Abenteuer ¿Befreiung der Heimat¿. So erhoben sich die Österreicher, in Tirol gab es einen Aufstand mit Andreas Hofer an der Spitze und in Preußen entschied sich Major von Schill seinen Beitrag zur Befreiung mit seinem Freikorps beizutragen. Dabei wird nicht ganz klar, ob er nun eigenmächtig handelt oder auf Befehl oder Bitten der Königin Luise von Preußen. Aber, oder auch gerade, dass er seine Soldaten in dem Glauben lässt, gehen auch Sie davon aus für eine höhere Sache zu kämpfen. Aus diesem Grund werden seine Befehle und Parolen fast nie hinterfragt. Leider setzt sich diese Darstellung nicht bei der Bevölkerung der befreiten Gebiete durch, so dass kaum Freiwillige zu seinen Einheiten stoßen. In seinem Tagebuch schildert uns nun dieser unbekannte Offizier die letzten Wochen von Schill und seinen Getreuen. Der Offizier, der selbst vorgibt Schills Vertrauter zu sein, schildert uns eindrücklich den letzten großen Marsch von Potsdam bis nach Stralsund. Detailgetreu gibt er die Begebenheiten und Kämpfe in der Zeit vom 29. April 1809 bis zum Tode des Major Ferdinand von Schill am 31. Mai 1809 wieder. Er lässt uns an den Szenen der Zeit teilhaben und entreißt so diese Begebenheiten der Vergangenheit aus der Vergessenheit. Zu dem Eindruck einer vor allem auf die militärisch gerichteten Perspektive trägt auch die Art der Darstellung in erheblichem Maße bei, denn wie der unbekannte Vertraute es aufgeschrieben und sich auszudrücken weiß, gibt auch einen Einblick in den hervorragenden Bildungsstand des Offizierschor. Die Geschichte jener Tage wird quellennah erzählt und wendet sich an einen breiten Leserkreis, der militärhistorisch, regionalgeschichtlich und kulturgeschichtlich interessiert ist. Insgesamt bietet das vorliegende Werk einen instruktiven und umfassenden Einblick in die Vorzeit der Befreiungskriege; und vor allem dem speziell angesprochenen Leserkreis die Möglichkeit, sich nicht zuletzt mit Hilfe der zahlreichen detailgetreuen Angaben, wie Mannschaftstärken, Orte usw. den Zugang zur Zeit der Befreiungs-kriege zu erschließen. Die so genannte Ereignisgeschichte wird in diesem 52seitigen kleinen Büchlein hervorragend von dem Verlag Edition Pommern umgesetzt. Quelle: libri.deSiegfried Biskup - "Sassnitz wird daher niemals ein bedeutendes Seebad..."
Gelungende Zusammenfassung der "Auferstehung" der Badeorte Sassnitz & CrampasAls ich durch die Straßen von Sassnitz schlenderte und schließlich im Buchhandel landete fiel mir das Buch aufgrund des schön gestalteten Covers sofort ins Auge. Auch der Rückentext war ansprechend und verleitete mich schließlich zum Kauf.
Zuhause angekommen habe ich mich sofort ins Buch eingelesen. Nichts wurde ausgelassen:
Von der Entstehung der Ortschaften, über die Entwicklung zum Tourismus bis zum Zustand der Stadt und die Auswirkungen im 1. Weltkrieg, alles ist dabei.
Die Sprache des Autors ist klar und präzise , sodass man die Entstehung und den Zusammenwachs der Orte gut nachvollziehen kann.
Desweiteren liefert uns das Buch tolle historische Aufnahmen von Hotels, Häusern und Strandpromenade sodass es Freude macht zu sehen wie die florierende Hafenstadt sich im Laufe der Jahre verändert hat. Weiterlesen auf amazon.
Raik Peper - Die Jomswikinger - Mythos oder Wahrheit
Den sagenumwobenen Jomswikinger begegnet man in der Literatur immer wieder. Schon in seinem ersten Buch Die Saga der Jomswikinger hat der Autor verstanden die Geschichte der Jomswikinger glaubhaft zu dokumentieren. In diesem seinem neuen Buch beleuchtet der Autor weitere nordische Sagas, um die Wissenslücken über den Bund der Jomswikinger zu füllen. Neben den Sagas, in denen die Jomswikinger oder ihre Jarle vorkommen, hat der Autor es wieder einmal verstanden, durch seine Erläuterungen ihr Leben aufzuzeigen. Die Spekulationen über die Jomswikinger hat er durch seriöse Quellen und Erkenntnisse ein Ende gemacht. Ich kann den Autor und mich nur zu diesem Buch beglückwünschen. Den Autor das er so trefflich uns ein Bild über das Wirken der Jomswikinger gezeigt hat, und mich das ich auf seinen Namen vertraut habe, und mir dieses Büchlein voller fundiertes Wissen gekauft habe. Ich glaube wer die beiden Titel des Autors gelesen hat, hat nun ein umfangreiches Bild über die Geschichte der Jomswikinger erhalten und freut sich auf sein nächsten angekündigtes Buch. Quelle: amazon.deswity - Die Jomswikinger - Mythos oder Wahrheit
Sehr gute Weiterführung des ersten Teiles "Die Saga der Jomswikinger" Gutes Buch mit weiteren Sagas, zur Komplettierung der Jomswikinger in der Geschichte und Literatur. Der Autor gibt einen guten Überblick über die Jomswikinger. 6 weitere Sagas werden hier dargestellt, wo etwas über die Geschichte der Jomswikinger vorkommt. Im Anschluss eine interessante Kommentierung des Autors über den historischen Hintergrund der Jomswikinger. Quelle: libri.de
Herbert Ferstl - Die Saga der Jomswikinger
Eines der ungelösten Rätsel des frühmittelalterlichen Nordeuropas, insbesondere der Wikingerzeit (um die erste Jahrtausendwende) und des slawischen Pommerns ist bis heute zweifelsohne die Problematik der Jomswikinger, ihrer Jomsburg und des Gaues Jom in Pommern. Der Autor, Lutz Mohr, versteht es bestens, mithilfe der erzählenden Kunst, dem Leser diese Problematik nahe zu bringen. Die Jomsburg war eine in weiten Teilen Europas berühmte und starke Festung der Nordmänner an der pommerschen Ostseeküste. Wahrscheinlich lag sie am Oderhaff in der Nähe des jetzigen Wollin. Angeblich gab es im Hafen der Feste Platz für 300 Wikinger-Langschiffe. Der erste Führer der Jomswikinger war Palnatoki von Fünen. Ihm folgten Sigvald von Seeland mit den bedeutenden Persönlichkeiten Thorkel der Hohe, Björn der Waliser, Sigurd von Bornholm und der ungestüme Vagn von Viken, der schon als 12-jähriger Schiffsführer war. Bekannt waren die Jomswikinger für ihre harten Gesetze, denen sie sich mit der Aufnahme in den Männerbund unterwarfen. Treue, Aufrichtigkeit, Tapferkeit, Wahrhaftigkeit und Brüderlichkeit waren für diese stolzen Männer nicht nur leere Worthülsen, sondern schweißten sie zu einem verschworenen Haufen zusammen. Der Höhepunkt der Saga ist die gewaltige Seeschlacht in der Hjörungabucht (Norwegen) gegen den norwegischen Jarl Håkan. weiterlesen auf amazonMichaela Teufel - Die Saga der Jomswikinger
Wären die Geschichtsbücher in der Schule so geschrieben gewesen, vielleicht wäre ich jetzt Historikerin ;). Kurz und knapp ohne viel Geschnörkel wird einem hier die Geschichte der Jomswikinger erzählt. Die Erzählweise liest sich schnell und flüssig und selbst längere Namensauflistungen wirken weder langweilig noch langatmig.
Es hat mir persönlich sehr viel Spaß gemacht das Buch zu lesen und ich habe schon nach den ersten Seiten mit leisem Bedauern gedacht, könnte es nicht einfach ein herrlich dicker Roman sein? Schade an dem Buch ist für mich, dass es nur 61 Seiten umfasst.
Ein unterhaltsames kleines Buch, das Spaß macht und bei dem man danach wirklich Lust auf mehr bekommt und bei dem man bei allem Spaß auch noch etwas lernt. Quelle: amazon.de
Historienfreak - Die Saga der Jomswikinger
In verschiednen Publikationen begegnen einem die sagenhaften Jomswikinger. Die Tatsächliche Quellenlage über diesen kriegerischen Männerbund ist allerdings sehr dürftig. Gibt Erwähnungen in einigen Chroniken und nordischen Sagas, das war es auch schon. Der Rest stammt aus Wikingerromanen und esoterischen Spinnereien. In diesem schmalen Büchlein ist alles drin, was es an seriösen Quellen gibt und wird noch mal kompetent erklärt.
Wer was wissen will über die Jomswikinger, was nicht nur Spekulation ist, sollte sich dieses Buch kaufen. Quelle: amazon.de
cloudwalker - Die Saga der Jomswikinger
Angangs war ich ein wenig enttäuscht wie dünn dieses Buch doch ist. Aber beim lesen habe ich meine Meinung geändert. Ich befasse mich selber viel mit der Epoche der Wikinger und daher waren mir die Jomswikinger, durch das lesen anderer Bücher z. B. der Röde Orm oder die Saga von Erik Sigurdsson, nicht fremd. Doch habe ich durch dieses Buch nun auch einige Kleinigkeiten und Begebenheiten erfahren, die mir unbekannt waren, z. B. die, das Sven Gabelbart der Ziehsohn des Jarl Palnatoki war. Andererseits fand ich aber auch Passagen, die mit meinen "Recherchen" nicht übereinstimmen, z.B. der Zeitpunkt des Überfalles der Jomswikinger auf das Tröndelag. Aber wir waren ja alle nicht dabei und die Glaubwürdigkeit der damaligen Chronisten läßt sicher auch Zweifel offen. Mein Fazit: Ein gutes Büchlein! Interessant und Aufschlussreich für alle diejenigen, die von den Wikingern gefesselt und fasziniert sind! Empfehlenswert! Quelle: amazon.de
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