Ausstellungen
Ausstellungseröffnung des Pommerschen Künstlerbundes in Stralsund, 26. Juni 2009

Der Pommersche Künstlerbund (PKB) hat wieder ein markantes Zeichen in der Hansestadt Stralsund gesetzt. In der Zeit vom 26. Juni bis 16. Juli 2009 findet im Dielenhaus (Mühlenstraße) der Hansestadt Stralsund eine großartige Gemeinschaftsausstellung statt. Malereien, Formgestaltungen und Skulpturen sind der Tenor dieser Ausstellung, die Werke von Eckhard Buchholz, Karsten Miller, Dr. Franz-Alber Tröster, Raik Vincent und Lucas Drechsler zeigt. Von Skulpturen, die ihre Anlehnung in der Antike fanden, über expressionistische Skulpturen bis hin zur Postmodernen Landschaftsmalerei, eine so vielschichtige Ausstellung gab es in Stralsund schon lange nicht mehr. In seiner Einführung sprach Helmut Maletzke, über den Werdegang des Pommerschen Künstlerbundes (PKB), von seiner Gründung 1916 bis zum Ausstellungsbeginn. In diesem Zusammenhang soll nicht unerwähnt bleiben, dass Helmut Maletzke dem PKB 15 Jahre als Vorsitzender vorstand. Eckhard Buchholz würdigte ihn seiner Ansprache und zollte ihm großen Respekt für seine unermüdliche Arbeit im Künstlerbund. Dem fleißigen Arbeiten von Helmut Maletzke und Eckhard Buchholz ist es auch zu verdanken, dass der Pommersche Künstlerbund nach Jahren des Exils wieder in seine pommersche Heimat zurückgekehrt ist und seinen Sitz in Greifswald hat. Zu seinen Gründungsmitgliedern 1916 gehörten solche Größen wie Max Pechstein, Ludwig Manzel, Franz Theodor Schütt und Louis Douzette. In dieser Tradition sehen sich die heutigen Künstler des Bundes und wollen dies durch diese Ausstellung dokumentieren. Wie sagte schon der russische Schriftsteller Leo N. Tolstoi: „Die Kunst aber ist kein Handwerk, sondern Vermittlung von Gefühlen, die der Künstler empfunden hat.”
Michael Handwerg
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